Freie Demokraten in Grünheide
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Thomas Wötzel Bürgermeister für Grünheide

Unser Kandidat der Wählergruppe bürgerbündnis mit Unterstützung der FDP zur Bürgermeisterwahl am 01.09.2019.

Wahlplakat zur Bürgermeisterwahl

Vita:

48 Jahre, Familienvater und Unternehmer

Nach Schule, Berufsausbildung und Abitur in Magdeburg, gründete Thomas Wötzel in Im Alter von 21 Jahren, noch als Student der Elektrotechnik, ein Software-Unternehmen in Grünheide. Nach 23 Jahren als Geschäftsführer mit rund 100 Mitarbeitern und zahlreichen Kunden in ganz Deutschland, fusionierte das Unternehmen mit der Noventi Gruppe.
Er übernahm in den folgenden 3 Jahren den Bereich Strategie und Geschäftsmodell Entwicklung im Segment Pflege des Konzerns mit 1.900 Mitarbeitern und 156 Mio. Umsatz.

Nach einem Jahr Sabbatical konzentriert sich Herr Wötzel heute als Berater auf die Förderung innovativer StartUp´s im Bereich der Gesundheit und Pflege.


Engagement für Grünheide:

Grünheide ist die Wahlheimat seiner Familie und Lebensmittelpunkt seit 1986. In den Wendejahren gründete seine Mutter den AWO Pflegedienst in Grünheide. Sein Vater war als studierter Forstwirt mitverantwortlich für die Flächenentwicklung im Gemeindezentrum und im Wohnpark.

Vor 5 Jahren bezog er mit seiner Frau und drei Kindern ein Eigenheim im Ortsteil Altbuchhorst, die drei Kinder der Familie besuchten Kita und Schulen in Grünheide. So wurde er mehr und mehr mit Grünheide verbunden. Mit dem 1. Seifenkistenrennen verwirklichte er sich einen Kindheitstraum und die Hoffnung, dass viele andere Väter und Mütter Spaß dabei haben werden, mit Ihren Kindern zu konstruieren, zu bauen und auf der Rennstrecke auszuprobieren.

Mit seiner Kandidatur als Bürgermeister möchte er die Verkehrsanbindung, kulturelle Vielfalt, naturnahen Tourismus und wirtschaftliches Wachstum verbessern.
„Eine Gemeinde lebt von Eigeninitiative, Mitbestimmung und bürgerschaftliches Engagement, hier muss eine Verwaltung aktiv unterstützen und nicht nur verwalten. Politikverdrossenheit entsteht, wenn Entscheidungen ohne Einbeziehung der Bürger gefällt werden.“

Als Bürgermeister hat er konkrete Ziele:

Warum der Wechsel von der Wirtschaft zur Politik

Als Führungskraft in der Wirtschaft beschäftigt man sich mit der Entwicklung neuer Organisationsformen. Das Buch „Reinventing Organisation“ als Leitfaden für sinnstiftende Formen der Zusammenarbeit, beschreibt, welches Potential man gewinnen kann, wenn Mitarbeiter selbstbestimmt und eigenverantwortlich arbeiten können.

Dieser demokratische und liberale Ansatz wurde bisher von mir eher unbewusst praktiziert. Ich wollte nun erfahren, wie dies in der gelebten Demokratie einer Gemeinde funktioniert. Als Besucher zahlreicher Sitzungen war ich überrascht, wie in Grünheide die Ortsbeiräte, Fachausschüsse und Gemeindevertreter arbeiten. Erwartet habe ich einen Austausch von Ideen und Meinungen mit dem Ziel das Beste für die Ortsentwicklung gemeinsam zu erreichen. Erfahren habe ich ein im Vorhinein entschiedenes taktisches Verfahren, welches die Opposition und Anfragen von Einwohnern nur als notwendiges Übel betrachtete.

Öffentlich aktiv geworden bin ich erstmalig mit meiner Petition gegen das geplante und aus Steuermittel zu bezahlende Luxuswohnprojekt in der Karl-Marx-Str. 13/14.  Mit meiner Wahl in die Gemeindevertretung und den Ortsbeirat wollte ich nun direkt gestalten. Doch die erste Sitzung zeigte mir wie das System des Bürgermeisters funktioniert. Ungewollte Tagesordnungspunkte werden vertagt und Diskussionen per Schnellantrag beendet. So stelle ich mir nicht die Arbeit eines gewählten Vertreters vor und daher werde ich dies als Bürgermeister ändern.

So wie ich als Unternehmer gelernt habe, mehr auf meine Mitarbeiter zu hören, muss die Gemeinde lernen die Interessen der Einwohner in das Zentrum aller Bestrebungen zu stellen.

Warum in der FDP

Es gehört zu meiner Überzeugung, freiheitlich, liberal und demokratisch zu denken und zu handeln. Mein Entschluss der FDP beizutreten kam aber erst mit dem Wechsel der Führungskräfte und der Erneuerung dieser Partei. Jahre in der Außerparlamentarischen Opposition waren heilsam und halfen sich bei Sachfragen fremder Beeinflussung zu entziehen.
Denken wir neu – ist der Leitspruch, mit dem ich mich sehr gut identifiziere. Ob in Klimafragen, Sozialsystem, Gesundheit oder Pflege – es gilt sich mit Weitblick und Verantwortung den wichtigen Fragen der Gesellschaft zu stellen.

 


24. Juni 2019

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